Back in Action

Hallo meine Lieben!

Einige die mir auf Twitter folgen werden mitbekommen haben, dass ich wieder Vollzeit in die Pflege eingestiegen bin. Seit mittlerweile 10 Monaten arbeite ich wieder Vollzeit, allerdings nicht mehr auf Station, sondern in einem Herzkatheterlabor.

Die Tatsache, dass ich eine Stelle gefunden habe, die nicht auf einer normalen Station ist, war für mich Bedingung wieder in die Pflege einzusteigen. Über die Jahre haben sich die Arbeitsbedingungen in der Pflege in allen Bereichen massiv verschlechtert. Und wirklich gut waren Sie auch nicht als ich damals in der Pflege anfing. Ich kann mir einfach nicht mehr vorstellen die Arbeit auf einer Station zu machen und ich ziehe den Hut vor allen KollegInnen, die diese Arbeit auf den Stationen, in den Heimen und in der ambulanten Pflege täglich leisten.

Und genau diese Bedingungen sind es, die mich nach Jahren der „untätigkeit“ wieder zum schreiben bringen. Ich möchte dieses Blog reanimieren um meinem Unmut Ausdruck zu verleihen. Um der Pflege eine Stimme zu geben. Um Aufmerksam zu machen, auf die Dinge, die im Argen liegen.

Dank CDU-Gesundheitspolitiker Erwin Rüdel’s Twitter-Appell an Pflegekräfte, nun wieder gut von ihrem Beruf zu reden, gab es einen Shitstorm der durchs Netz fegte und unter #twitternwieruedel schrieben und schreiben sich Pflegekräfte aus allen Bereichen Ihren Frust von der Seele. Menschen, die mit Pflege nichts zu tun haben sind entsetzt über die Zustände im Pflegebereich. Aber alle, die wir in der Pflege arbeiten, wissen…. DAS ist nur die Spitze des Eisbergs. In vielen Bereichen sind die Zustände noch desaströser, als beschrieben.

Über den Plan der künftigen Bundesregierung diese Probleme mit 8000 neuen Pflegekräften zu lösen, lasse ich mich dann beim nächsten Mal aus.

Für heute erstmal soviel: Die Zustände sind schlimm, und wenn wir Pflegenden nicht zusammenhalten und endlich unseren Mund richtig aufmachen und auf unser (Arbeits-)Recht pochen, werden Sie nur schlimmer werden.

In diesem Sinne,

Schön, wieder da zu sein.

 

Die Kranke Schwester

 

 

Die Grippewelle und Ich

Karneval ist vorbei, die Grippewelle leider noch nicht. Mich hat es auch niedergestreckt. Und mein gesamtes Umfeld. Und im laufe dieser Grippewelle gab es für mich eine Premiere. Ich hatte das erste Mal eine wirklich echte Influenza. Bisher bin ich immer verschont geblieben, vermutlich weil ich mich jedes Jahr habe impfen lassen. Nur dieses Jahr hab ich es verpennt. Und Zack! Ich muss sagen… Elend, wirklich Elend ging es mir. Einen Tag habe ich sogar komplett verschlafen. Ich bekomme so gut wie nie Fieber, daher haben mich über 39 Grad schon ziemlich aus den Schuhe gekickt. Und dann noch mehrere Tage anhaltendes Fieber über 38 Grad. Dazu Husten, Schnupfen, Kopfschmerzen und die übelsten Gliederschmerzen. Nach ein paar Tagen wusste ich wirklich nicht mehr wie ich noch sitzen oder liegen soll. Mittlerweile ist das Fieber zum Glück weg, der Schnupfen auch. Nur meine Stimme ist noch eine wenig , na sagen wir schräg. Und der Husten ist noch nicht ganz weg. Aber ich denke noch einige Tage und es ist durchgestanden.

Kurze Durchsage

Karneval! Und zwar so richtig. Gegenüber im Brauhaus steppte den ganzen Tag der Bär, und auch hier liefen die Vorbereitungen auf Hochtouren . Die Kostüme sind bereitgelegt und warten auf Einsatz! Ich weiß noch nicht genau was ich anziehe , tendiere aber dieses Jahr zum äußerst kreativen verkleiden als Krankenschwester 😉

Kölle Alaaf!

Back to Life

Lange, lange, lange, sehr lange habe ich nichts mehr gebloggt. Und das hätte mehrere Gründe. Das Studium nimmt einiges an Zeit ein, immerhin habe ich 5 Semester hinter mir. Dann war ich einige Zeit mit dem geheimen Blogprojekt beschäftigt ( ja, es kommt. Dieses Jahr!) . In meinem Privatleben gab es einiges, das definitiv Vorrang hat vor der Bloggerei. Und schließlich hatte ich lange Zeit das Gefühl schlicht nichts mehr zu sagen zu haben. Ich hatte das Gefühl alles wichtige ist erzählt, und es gibt viele andere die mehr erzählen können als ich. Fakt ist, ich bin nur noch wenige Stunden im Monat im Krankenhaus, und in der Zeit ist soviel Stress , das ich einfach nichts fand was mich inspirierte zu schreiben. Mittlerweile steht mein Studium relativ nah vor seinem Ende und ich beginne verstärkt darüber nachzudenken was danach kommt. Und dabei ist mir einiges eingefallen das sich zu bloggen lohnt. Und auch so gibt es einiges an Gedanken die ich gern teilen möchte, auch wenn es sich nicht auf Erlebnisse im Krankenhaus bezieht. Daher macht euch darauf gefasst in der nächsten Zeit ein paar Veränderungen zu erleben. Neue Kategorien werden Einzug halten und das ein oder andere wird sich ändern 😉 aber ich bleibe immernoch die selbe.

Ich hoffe einige von euch sind mir treu geblieben. Ich freue mich drauf von euch zu hören.

Liebe Grüße

Die Kranke Schwester

Was so los war

Die letzten 2 Wochen war ich irgendwie im Stress. Erst haben mich Schulterschmerzen lahmgelegt und dann war soviel zu tun, dass ich zu nichts gekommen bin. Ich hab in den vergangenen fünf Tagen sechs Kuchen gebacken und der komplette April ist verplant. Nicht ein Tag ohne Termine. Da sag noch einer das studentenleben sei entspannt -.-

Streik

Heute war Streik. In Köln streiken Busse und Bahnen , in der alten Heimat die Kollegen. Jungs und Mädels, in Gedanken war ich bei euch. Gute Nacht 🙂