Und wieder mal…. aufgeschoben

Ich weiß ich wartet alle gespannt auf Werksspionageberichte… aber …ich kann euch keine liefern. Noch nicht. Immernoch nicht.

Meine OP ist mal wieder verschoben worden. Ich war darüber so sauer das ich mich beinahe die komplette letzte Woche eingeschlossen hab und meine Zeit mit schlafen, rauchen und Serien über brutal zerstückelte Leichen verbrachte.

Wie es zur erneuten Verschiebung kam? Nunja, ich war am 20. in der Ambulanz meines erwählten Krankenhauses. Dort hatten weder der Assistent noch der Oberarzt (selbstverständlich andere als bei der ersten Untersuchung) eine Ahnung weshalb ich überhaupt dort war. Also lasen sie erstmal den Bericht ihres Kollegen, schauten sich die MRT und Röntgenbilder an, unterzogen mich erneut einer sehr schmerzhaften Untersuchung und dann entschied der OA…“Ja, ich spritze ihnen jetzt mal ein Lokalanästhetikum in den Schleimbeutel hinter die Sehne, dann schauen wir ob die Schmerzen besser werden und nächste Woche kommen sie dann wieder und wir entscheiden was wir operieren.“

Gesagt , getan. Wiederrede duldete er nicht da ich schon sehr kategorisch die von ihm favoristierte Cortisoninjektion abgelehnt hatte.  Und die Frage warum sein OA Kollege deutlich eine OP empfohlen hatte und warum er jetzt nochmal eine Woche warten will bis ich dann mal einen Termin bekomme von dem ich dachte ich hätte ihn schon… naja… beantwortet hat er sie nicht, eher ignoriert.

Gestern bin ich also wieder in die Ambulanz gedackelt. Wieder eine andere Assistenzärztin als letzte Woche. Glücklicherweise diejenige welche mich im Juli schon untersucht hatte…Und oh Wunder, sie erinnert sich an mich. Und löst das ganze recht simpel. Fragt mich kurz ob die Lokalanästhesie geholfen hätte. Ja hat sie für ca. 2-3 h hat sie einen Teil der Schmerzen beseitigt. Dann ruft sie im OP an, spricht mit dem OA von letzter Woche und macht danach Nägel mit Köpfen und gibt mir einen OP Termin. Nunja, eigentlich gibt sie der Empfangsdame einen Wisch auf das sie mit mir einen Termin ausmache.

Die Kranke Schwester humpelt also brav zum Empfang und soll einen OP Termin in 6 Wochen bekommen…

 

 

…und an dieser Stelle war es dann für mich vorbei. Ich hab Geduld. Auch Monate lang. Ich weiß das sich OP Termine nicht aus dem Hut zaubern lassen. Ich weiß das die arme Dame die mit dem Terminbuch vor mir sitzt nichts dafür kann das ich monatelang hin und her geschickt wurde. Aber… sie bekommt es jetzt leider ab. Was genau lasse ich aus Gründen der Diskretion besser weg. Aber soviel, ich schäme mich ein wenig, eigentlich bin ich nicht so. Dennoch hat es geholfen. Wundersamer Weise fand sich ein OP Termin in etwa 3 Wochen statt 6.

Also muss ich bis zum 19.11. warten. Wiedermal.

liebe Grüße die Kranke Schwester

ps: Und den Anästhesisten bring ich auch noch von seiner Idee ab mir ne Vollnarkose zu verpassen…. 😉

5 Antworten auf “Und wieder mal…. aufgeschoben”

  1. Hm, das ist echt sch…., tut mir echt leid!
    Wie wärs denn mal mit nem „netten“ Schreiben an die Klinikleitung mit der Schilderung des bisherigen Verlaufs? Es kann ja wohl nicht angehen, dass jeder Doc etwas anderes sagt und es quasi auf Deinem Rücken ausgetragen wird, oder?

    Ich drück auf jeden Fall ganz doll die Daumen, dass es dann auf jeden Fall am 19.11. klappt!

  2. Danke euer Majestät. Ich hoffe sie schaffen es pünktlich zu meinem OP Termin ihren Arbeitgeber zu wechseln um im spinalen Moment für mich da zu sein 😉

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